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Articles 1 - 20 de 6097

«Europa muss sich auf einen neuen Flüchtlingsstrom vorbereiten»

Afrika

18.5.2026  NZZ

«Europa muss sich auf einen neuen Flüchtlingsstrom vorbereiten»

Die Sicherheitsexpertin Hager Ali sagt, die EU vergesse Nordafrika und den Sahel – das werde sich rächen

Die Zahl der irregulären Grenzübertritte in die EU ist zuletzt deutlich gesunken: Im ersten Quartal 2026 kamen etwa 40 Prozent weniger Migranten nach Europa als im Vorjahreszeitraum. In der vergangenen Woche warnte jedoch der griechische Migrationsminister Thanos Plevris davor, dass zurzeit 550 000 Migranten in Libyen darauf warteten, nach Europa überzusetzen.

From escaping child marriage 'to an old pervert' to becoming Sierra Leone's first lady

Sierra Leone

18.5.2026 BBC

From escaping child marriage 'to an old pervert' to becoming Sierra Leone's first lady

Megha Mohan, Maggie Latham and Alvaro AlvarezBBC World Service, Freetown

It takes Fatima Bio only a moment to respond when we ask what it was like to be an asylum seeker in London.

"Better than being married to an old pervert," she says deadpan, before laughing - a reference to her father's plans to marry her off as a teenager.

Fragile Allianz zwischen Separatisten und Jihadisten

8.5.2026  NZZ

Die Tuareg in Mali kämpfen seit dem Ende der Kolonialzeit für die Unabhängigkeit

Daniel Rickenbacher

Die Angriffe in Mali von Ende April waren koordiniert. Während Jihadisten Selbstmordattentate gegen hohe Vertreter der Militärregierung in ihren Residenzen in der Nähe der Hauptstadt Bamako verübten, griffen Tuareg-Rebellen im Norden des Landes Truppen des russischen Afrikakorps an und vertrieben sie aus ihren Basen. Zwischen den beiden Schauplätzen liegen mehr als tausend Kilometer.

Putins Niederlage in der Wüste

Mali

7.5.2026  Kölnische Rundschau

Machtkampf in Westafrika: Gescheiterter Mali-Einsatz wird für Russlands Präsidenten zum Desaster

VON CHRISTIAN PUTSCH

Kapstadt/Bamako . Vor knapp einem Jahr saß Malis Junta-Chef Assimi Goïta im Kreml neben Wladimir Putin. Zwei Stunden lang diskutierten beide über die Zukunft ihrer Partnerschaft. Die Handelsbeziehungen seien zwar noch „bescheiden“, erklärte Putin damals, zeigten aber einen klaren Aufwärtstrend. Selbst über ein von Russland konstruiertes Kleinkernkraftwerk für Mali wurde gesprochen.

Der mächtigste Jihadist Afrikas

Mali

6.5.2026  NZZ

Iyad Ag Ghali versucht die Regierung von Mali zu stürzen

Samuel Misteli, Nairobi

Einst trank er Whisky, rauchte Kette und besuchte Nachtklubs. Er mochte Gedichte und schrieb Songtexte für eine Band, die später einen Grammy gewinnen würde. Dann, um die Jahrtausendwende, entdeckte Iyad Ag Ghali den radikalen Islam. Aus dem Bonvivant wurde ein Jihadist.

Deutschland wird Miteigentümer der afrikanischen Versicherungsagentur ATIDI

BMZ   28. April 2026

Deutschland stärkt Investitionen in Afrika

 | Deutschland wird Miteigentümer der afrikanischen Versicherungsagentur ATIDI. Die Agentur versichert Investitionen und Handel in afrikanischen Ländern gegen politische und gesamtwirtschaftliche Risiken. Bei ihrem Besuch in Kenia sagte Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan den Kauf von Anteilen zu. Deutschland wird damit größter nicht-afrikanischer Anteilseigner.

Jihadisten und Tuareg-Rebellen greifen in Mali Städte und Militärbasen an

26.4.2026

Jihadisten und Tuareg-Rebellen greifen in Mali Städte und Militärbasen an – und sorgen für die grösste Eskalation des Konflikts seit Jahren

Analysten gingen bisher nicht davon aus, dass die Islamisten in Mali die Regierung stürzen wollen. Doch jetzt sieht es so aus, als hätten sie ihre Ziele geändert.

Samuel Misteli, Nairobi

Ein bissiger Papst Leo XIV. spricht auf seiner Afrika-Reise über «Despoten und Tyrannen» 

Afrika

23.4.2026   NZZ

Skeptiker befürchteten, der Papst werde auf seiner ersten Reise in die Region von Diktatoren für Propaganda missbraucht. Leo XIV. prangerte sie stattdessen an.

Samuel Misteli, Nairobi

Am letzten ganzen Tag seiner ersten Afrika-Reise schlug Papst Leo XIV. im Kleinstaat Äquatorialguinea nochmals den Ton an, der die Reise geprägt hatte: christliche Kernbotschaften, vermengt mit politischen Klängen, die die anwesenden Mächtigen als an sie gerichtet verstehen mussten.

«Wegen des Kriegs gibt es kein Essen, kein Wasser, keine Arbeit. Es gibt nur das Töten»

Sudan

22.4.26 NZZ

Seit über drei Jahren herrscht Krieg im Sudan. Ein Ende ist nicht in Sicht. Ein Gespräch über die grösste humanitäre Krise der Welt und darüber, warum bisher alle Friedensversuche gescheitert sind.

Eric Matt, Berlin

Am Morgen des 15. April 2023 hatte Khalid Omer Yousif sein Haus in Khartum verlassen. Er dachte, er werde in einigen Stunden zurückkehren, nahm keine persönlichen Gegenstände mit. Doch seitdem hat er sein Haus nie wieder gesehen.

Für 320 Millionen Euro: Chinesischer Konzern könnte Zuschlag für EU-Projekt in Senegal erhalten

China

21.4.26  Weltwoche

Ein chinesisches Staatsunternehmen steht vor dem Zuschlag für ein mit 320 Millionen Euro finanziertes EU-Projekt im Senegal. Laut Euractiv ist der Schienenfahrzeughersteller CRRC Favorit für die Lieferung von 380 Erdgasbussen für den Nahverkehr in Dakar.