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Für eine andere Entwicklungspolitik!

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Fragile Allianz zwischen Separatisten und Jihadisten

8.5.2026  NZZ

Die Tuareg in Mali kämpfen seit dem Ende der Kolonialzeit für die Unabhängigkeit

Daniel Rickenbacher

Die Angriffe in Mali von Ende April waren koordiniert. Während Jihadisten Selbstmordattentate gegen hohe Vertreter der Militärregierung in ihren Residenzen in der Nähe der Hauptstadt Bamako verübten, griffen Tuareg-Rebellen im Norden des Landes Truppen des russischen Afrikakorps an und vertrieben sie aus ihren Basen. Zwischen den beiden Schauplätzen liegen mehr als tausend Kilometer.

Putins Niederlage in der Wüste

Mali

7.5.2026  Kölnische Rundschau

Machtkampf in Westafrika: Gescheiterter Mali-Einsatz wird für Russlands Präsidenten zum Desaster

VON CHRISTIAN PUTSCH

Kapstadt/Bamako . Vor knapp einem Jahr saß Malis Junta-Chef Assimi Goïta im Kreml neben Wladimir Putin. Zwei Stunden lang diskutierten beide über die Zukunft ihrer Partnerschaft. Die Handelsbeziehungen seien zwar noch „bescheiden“, erklärte Putin damals, zeigten aber einen klaren Aufwärtstrend. Selbst über ein von Russland konstruiertes Kleinkernkraftwerk für Mali wurde gesprochen.

Der mächtigste Jihadist Afrikas

Mali

6.5.2026  NZZ

Iyad Ag Ghali versucht die Regierung von Mali zu stürzen

Samuel Misteli, Nairobi

Einst trank er Whisky, rauchte Kette und besuchte Nachtklubs. Er mochte Gedichte und schrieb Songtexte für eine Band, die später einen Grammy gewinnen würde. Dann, um die Jahrtausendwende, entdeckte Iyad Ag Ghali den radikalen Islam. Aus dem Bonvivant wurde ein Jihadist.

Deutschland wird Miteigentümer der afrikanischen Versicherungsagentur ATIDI

BMZ   28. April 2026

Deutschland stärkt Investitionen in Afrika

 | Deutschland wird Miteigentümer der afrikanischen Versicherungsagentur ATIDI. Die Agentur versichert Investitionen und Handel in afrikanischen Ländern gegen politische und gesamtwirtschaftliche Risiken. Bei ihrem Besuch in Kenia sagte Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan den Kauf von Anteilen zu. Deutschland wird damit größter nicht-afrikanischer Anteilseigner.

Jihadisten und Tuareg-Rebellen greifen in Mali Städte und Militärbasen an

26.4.2026

Jihadisten und Tuareg-Rebellen greifen in Mali Städte und Militärbasen an – und sorgen für die grösste Eskalation des Konflikts seit Jahren

Analysten gingen bisher nicht davon aus, dass die Islamisten in Mali die Regierung stürzen wollen. Doch jetzt sieht es so aus, als hätten sie ihre Ziele geändert.

Samuel Misteli, Nairobi

Ein bissiger Papst Leo XIV. spricht auf seiner Afrika-Reise über «Despoten und Tyrannen» 

Afrika

23.4.2026   NZZ

Skeptiker befürchteten, der Papst werde auf seiner ersten Reise in die Region von Diktatoren für Propaganda missbraucht. Leo XIV. prangerte sie stattdessen an.

Samuel Misteli, Nairobi

Am letzten ganzen Tag seiner ersten Afrika-Reise schlug Papst Leo XIV. im Kleinstaat Äquatorialguinea nochmals den Ton an, der die Reise geprägt hatte: christliche Kernbotschaften, vermengt mit politischen Klängen, die die anwesenden Mächtigen als an sie gerichtet verstehen mussten.

«Wegen des Kriegs gibt es kein Essen, kein Wasser, keine Arbeit. Es gibt nur das Töten»

Sudan

22.4.26 NZZ

Seit über drei Jahren herrscht Krieg im Sudan. Ein Ende ist nicht in Sicht. Ein Gespräch über die grösste humanitäre Krise der Welt und darüber, warum bisher alle Friedensversuche gescheitert sind.

Eric Matt, Berlin

Am Morgen des 15. April 2023 hatte Khalid Omer Yousif sein Haus in Khartum verlassen. Er dachte, er werde in einigen Stunden zurückkehren, nahm keine persönlichen Gegenstände mit. Doch seitdem hat er sein Haus nie wieder gesehen.

Für 320 Millionen Euro: Chinesischer Konzern könnte Zuschlag für EU-Projekt in Senegal erhalten

China

21.4.26  Weltwoche

Ein chinesisches Staatsunternehmen steht vor dem Zuschlag für ein mit 320 Millionen Euro finanziertes EU-Projekt im Senegal. Laut Euractiv ist der Schienenfahrzeughersteller CRRC Favorit für die Lieferung von 380 Erdgasbussen für den Nahverkehr in Dakar.

Burkina Faso tells Australian miner it wants 40% stake in gold mine after company projects up to 490,000 ounces in 2026

18.4.26    Business Insider Africa 

Olamilekan Okebiorun

Burkina Faso has told West African Resources Limited it plans to raise its stake in the Kiaka gold mine to 40%, up from 15%, in a move that comes as the Australian-listed producer projects a sharp increase in output from its West African operations.

Burkina Faso tells Australian miner it wants 40% stake in gold mine after company projects up to 490,000 ounces in 2026

Pope Leo takes aim at 'handful of tyrants' spending billions on war amid tensions with Trump

Cameroon

16.4.26   NPR   National Public Radio

Emmanuel Akinwotu

LAGOS, Nigeria — Pope Leo XIV has delivered striking remarks in Cameroon, condemning global leaders who, he said, are "ravaging the world" by spending billions on war.

The comments come amid a growing public dispute with President Trump over the ongoing war in Iran.

Absichtserklärung für neue Eisenbahnstrecke Kafue - Lion's Den

Sambia, Simbabwe

16.4.26   LOK Report

Sambia/Simbabwe: Absichtserklärung für neue Eiseenbahnstrecke Kafue - Lion's Den

Simbabwe und Sambia haben Anfang April 2026 eine Absichtserklärung für eine neue 311 km lange Eisenbahnstrecke zwischen beiden Ländern im Wert von schätzungsweise 2 Mrd. USD unterzeichnet. Das Projekt zielt darauf ab, den Transport strategisch wichtiger Erze wie Kupfer zu verbessern und die von der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (Southern African Development Community, SADC) unterstützten regionalen Korridore zu stärken.  

2,5 Milliarden Euro einfach verpufft: Neue Analyse zeigt, wie wirkungslos deutsche Afrika-Hilfe oft ist

Afrika

13.4.26   merkur.de

2,5 Milliarden Euro einfach verpufft: Neue Analyse zeigt, wie wirkungslos deutsche Afrika-Hilfe oft ist

Von: Amani Diallo

Milliarden flossen in Dezentralisierungsvorhaben in Afrika. Eine neue DEval-Evaluierung stellt nun nicht nur die Wirkung vieler Projekte infrage, sondern auch die strategische Ausrichtung der deutschen Entwicklungspolitik.