Neues
Beitrag vom 24.07.2024
NZZ
«Afrika braucht keine Dekolonisierungsdiskurse»
Der Politikwissenschafter Olúfémi Táíwò rechnet in seinem Buch mit der Obsession ab, alle Probleme Afrikas auf westliche Einflüsse zurückführen zu wollen
Kacem El Ghazzali
Beitrag vom 22.07.2024
welt.de
Schulze Ministerium: „Überambitioniert und unrealistisch“
Die dürftige Bilanz deutscher Entwicklungshilfe
Von Thorsten Jungholt
Ministerin Svenja Schulze (SPD) beklagt eine „Diffamierung von Entwicklungspolitik“. Doch eine interne Auswertung zahlreicher ihrer millionenschweren Projekte zeigt: Die Treffsicherheit ist mitunter äußerst dürftig. Es seien sogar „nicht intendierte negative Wirkungen“ erzielt worden.
Beitrag vom 22.07.2024
NZZ
«Die Bewegung ist ein Aufschrei der Frustrierten»
Kenya erlebt eine riesige Protestwelle – die Schriftstellerin Nanjala Nyabola erklärt, welche Rolle die sozialen Netzwerke dabei spielen
Kenya, eine der grössten Volkswirtschaften in Afrika, wird seit Wochen von Protesten erschüttert. Diese hatten in den sozialen Netzwerken begonnen, als Reaktion auf die Ankündigung neuer, den Alltag verteuernder Steuern. Im Juni verlagerte sich der Protest auf die Strassen. Er wurde zu einer Massenbewegung vor allem sehr junger Leute, man sprach von einer «Gen-Z-Revolution».
Beitrag vom 18.07.2024
NZZ
PRÄSIDENTSCHAFTSWAHL IN RWANDA
99 Prozent sind kein Zeichen der Stärke
Samuel Misteli, Nairobi
Beitrag vom 15.07.2024
BBC
Africa’s richest man says he doesn’t own a home outside Nigeria
By Mansur Abubakar,
Beitrag vom 15.07.2024
E+Z 2/2024
RUSSLAND UND CHINA
Neuer Wettkampf um Afrika
Verschiedene Regierungen interessieren
sich für die Ressourcen Afrikas und möchten
militärisch Fuß fassen. Die Mitglieder der
BRICS koordinieren ihre Politik dabei jedoch
nicht, wie Vladimir Antwi-Danso von der
ghanaischen Streitkräfte-Hochschule im E+Z/
D+C-Interview erläutert.
Vladimir Antwi-Danso im Interview mit Hans Dembowski
Beitrag vom 12.07.2024
NZZ
Verarbeitungspartnerschaften als neuer Weg zur Rohstoffsicherung
Der Westen und China haben über Jahrzehnte kaum Rücksicht auf die Interessen afrikanischer Länder genommen. Mit Ausnahme von Südafrika hat kein einziges rohstoffproduzierendes Land in Subsahara-Afrika eine namhafte Verarbeitungsindustrie aufgebaut.
Matthias von Bismarck-Osten
Beitrag vom 11.07.2024
tagesschau
Ein Land im freien Fall
Nigeria befindet sich in einer der schlimmsten wirtschaftlichen Krisen der vergangenen Jahrzehnte, mit gravierenden humanitäre Folgen. Dazu beigetragen haben auch Entscheidungen von Präsident Tinubu.
Von Ole-Jonathan Gömmel, NDR
Beitrag vom 11.07.2024
Mitteldeutscher Rundfunk
UN-Weltbevölkerungstag: 10 Milliarden – und Afrika steht im Mittelpunkt
Trotz rückläufiger Geburten: Gut 10,3 Milliarden Menschen soll es Mitte der 2080er-Jahre auf der Welt geben, zeigt die neueste Prognose der Vereinten Nationen. Erst dann werden die Zahlen wieder sinken. Deshalb geht es nicht nur darum, zu staunen, wie groß der Menschheitsbestand einmal sein wird. Sondern wo es künftig Investitionen in Bildung, Ernährung und soziale Absicherung braucht. Mit Afrika steht besonders ein Kontinent im Fokus.
von Florian Zinner
Beitrag vom 10.07.2024
DW
Guinea-Bissau: Nichts geht mehr ohne China
Antonio Cascais
Guinea-Bissaus Abhängigkeit von China ist enorm: Es gibt kaum ein Bauprojekt ohne chinesische Finanzierung. Bei seinem Staatsbesuch in Peking will Präsident Sissoco Embaló jetzt die Zusammenarbeit sogar noch stärken.