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Pour une autre politique de développement!

„Zustände wie in Bananenrepublik“: Posten- Trickserei in SPD-Ministerium

20.5.2026 BILD

Entwicklungshilfeministerin Reem Alabali Radovan (36, SPD) braucht Verstärkung von Vertrauten
Nikolaus Harbusch

Berlin – Im Entwicklungsministerium (BMZ) gibt es scharfe Kritik an der
Personalpolitik von Ministerin Reem Alabali Radovan (SPD)! Der
Vorwurf: Die Ministerin soll Beschäftigte mit SPD-Nähe bevorzugen.
Intern ist von „Genossenfilz“ die Rede. Die Stimmung sei „hochgradig
angespannt“, sagt ein Ministerialbeamter.
Jüngster Auslöser: der neue Büroleiter von Alabali Radovan. Der Posten ist
für Beamte mit Besoldungsstufe B3 dotiert (bis zu 9603,10 Euro/Monat). Die
Ministerin hat dafür den Parteifreund Azfar K. berufen. Doch der Personalrat
des Ministeriums sagte: Stopp! Begründung: K. fehle Erfahrung und
Vorbildung für den Job. Folge: K. darf nur Vizebüroleiter sein.
Trotzdem macht die SPD-Ministerin ihren Parteifreund heimlich zum Chef.
Der Trick: Sie lässt die eigentliche Büroleiter-Stelle unbesetzt – damit ist
Vizechef K. de facto doch der Chef. Und genau als das gibt er sich auch
offiziell aus. Auf seinem Türschild im Ministerium steht unter seinem Namen „Referatsleitung“. In sozialen Medien nennt sich K. „Leiter Ministerinnenbüro“.
Die SPD-Ministerin trickst den eigenen Personalrat aus! Oder etwa doch nicht? Auf BILD-Anfrage sagte ein Sprecher des BMZ: K. sei „als Referent auch stellvertretender Leiter des Referats. Die Versetzung ging ohne Beförderung einher.“