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Papst Leo verurteilt gewaltsamen Tod von Bischof in Mosambik

Mosambik

6.6.2026  Vatican News

Bischof Osório Citora Afonso in Mosambik ist diesen Samstag erschossen in seinem Haus aufgefunden worden. Papst Leo XIV. habe auf seiner Spanienreise „mit großer Betroffenheit von dem schweren Gewaltakt erfahren", teilte das Vatikan-Presseamt dazu am Samstagabend mit. Der Papst bete für alle Trauernden und für ein Ende der Gewalt. Die Polizei ermittelt laut nationalen Medienberichten wegen Mordes.

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Papst Leo XIV. „schließt sich in dieser Stunde der Verzweiflung im Gebet dem Volk der Diözesen und ganz Mosambiks an, damit der Herr ihnen Trost schenke, jeden Mann und jede Frau in seiner Liebe behüte und die Hand der Gewalttätigen stille", so die Vatikanmitteilung.

Auch Mosambiks Präsident Daniel Chapo äußerte sich bestürzt über den Vorfall.

Osório Citora Afonso war katholischer Bischof von Quelimane in Mosambik. Der 54-jährige Geistliche und Ordensmann hatte nach Studien in Kinshasa, Rom und Jerusalem an der päpstlichen Botschaft in der Demokratischen Republik Kongo und als Leiter eines Missionszentrums in Norditalien gearbeitet. Danach war er an der Missionsbehörde im Vatikan tätig. Seit 2023 war er Bischof. Die Diözesanleitung von Quelimane wurde Afonso im Juli 2025 von Papst Leo XIV. übertragen, der ihn vergangenen April auch zum Verwalter der Erzdiözese Beira ernannte.